Zwischen dem Einfallswinkel und der aus dem Sonnenlicht beziehbaren Strahlungsleistung besteht ein relativ einfacher Zusammenhang. Je mehr der Einfallswinkel von der Normale abweicht, desto geringer ist die Energie die Solarkollektoren umsetzen können.
Die beste “Energieausbeute” erhält man, wenn die Sonne senkrecht, also in einer gedachten Normale, über dem Solarkollektor scheint. Diesen Idealzustand erreicht man also z.B. dadurch, dass man den Solarkollektor der Sonne nachführt, wie es eine Sonnenblume macht.
Welche Schlüsse sollte man daraus für die Montage auf einem Hausdach ziehen?
- Generell gilt: Solarkollektoren sollte man nie nordseitig ausrichten. Idealerweise zeigen Solarkollektoren nach Süden.
- Möchte man im Winter bzw. Frühling und Herbst möglichst viel Strahlungsenergie pro Flächen- und Zeiteinheit erhalten, dann sollte man die Kollektoren steil montieren, da die Sonne relative “flach” scheint.
- Möchte man im Sommer möglichst viel Energie gewinnen (z.B. für die Poolheizung), dann sollte man die Solarkollektoren flacher montieren, da die Sonne im Sommer sehr hoch am Himmel steht.
- Hat man ein Flachdach und möchte im Frühling und Herbst viel Energie aus dem Sonnenlicht beziehen, dann sollte man die Kollektoren nicht im Dach versenken, sondern aufgestellt montieren lassen.
Das waren ein paar grundlegende Informationen zum Zusammenhang zwischen Winkel und erzielbarer Leistung. Wie haben Sie Ihre Kollektoren montiert? Schicken Sie uns Fotos an admin@solartechniker.at und zeigen Sie anderen interessierten Lesern Ihre persönliche technische Umsetzung.
